10 Tipps für den idealen Buchtitel

10 Tipps für den Buchtitel

Wissen Sie bereits ganz genau, wie Ihr Buchtitel lauten soll? Oder arbeiten Sie nach wie vor noch mit dem Arbeitstitel, der noch nicht ganz dem entspricht, was Sie vor Augen haben?


Die Qual der Wahl – 10 Tipps für den idealen Buchtitel

Der Titel sollte gut überlegt sein, denn er dient als „Schlagzeile“, die Ihr Buch anpreist. Seien Sie gewagt, der Titel soll die Einzigartigkeit Ihres Buches unterstreichen!

Er soll Interessent:innen dazu bringen, mehr über Ihr Buch erfahren zu wollen und nicht in die Irre führen. Außerdem soll er sich natürlich auch gut anhören. Alles ganz einfach, oder?

Mit einem Untertitel können Sie mehr Informationen zum Buchinhalt angeben. Im Idealfall unterstützen Sie den Buchtitel noch durch ein passendes, aussagekräftiges Bild, welches als markantes Wiedererkennungsmerkmal dient.

Führen Sie den Grundgedanken des Buchtitels, Untertitels und Coverbildes im Klappentext weiter. Sprechen Sie Ihre Zielgruppe direkt an und geben Sie – neben einer inhaltlichen Beschreibung – auch Argumente für den Kauf des Buches an. Erzählen Sie, warum das Buch wertvoll ist, was es bietet und warum es das Leben von potenziellen Leser:innen bereichern wird!


Ein paar Tipps zur Titelwahl

  1. Fragen Sie doch einmal in Ihrem Umfeld nach und holen Sie ein ehrliches Feedback ein.
  2. Hier ist (auch negative) Kritik durchaus willkommen!
  3. Recherche ist alles! Veröffentlichte Bücher genießen Titelschutz. Das heißt, wenn der von Ihnen gewünschte Buchtitel bereits vergeben ist, müssen Sie einen neuen Titel finden. Deshalb ist es an dieser Stelle ratsam, vorher auf diversen Suchmaschinen nach dem gewählten Titel zu suchen. Wenn Sie auf den Seiten der großen Online-Händler:innen keinen Treffer angezeigt bekommen, spricht wahrscheinlich wenig gegen den Wunschtitel. *
  4. Halten Sie die Beschreibung des Inhaltes kurz, prägnant und themenbezogen!
  5. Kennen Sie Ihre Zielgruppe? Sprechen Sie wie Ihre Zielgruppe! Zeigen Sie ein Problem auf – und bieten Sie eine Lösung an. Verwenden Sie jedoch keinen Fachjargon, den Ihre potenziellen Leser:innen nicht verstehen könnten.
  6. Arbeiten Sie gegebenenfalls mit Superlativen, Zahlen und sprechen Sie Leser:innen direkt an!
  7. Jedes Genre hat seine eigenen Regeln im Hinblick auf Titel. Wenn Sie in einem Genre schreiben, kennen Sie hoffentlich ein paar andere Bücher des Genres. Schauen Sie sich doch einmal andere Titel an. Wie sind sie aufgebaut?
  8. Satzzeichen, Schriftfarbe, Schriftgröße, die Ausrichtung des Textes und (mitunter am wichtigsten) einwandfreie Rechtschreibung – das alles muss bei der Titelwahl und in Folge beim Coverdesign beachtet werden.
  9. Niemand verlangt von Ihnen, dass Sie Autor:in und Grafiker:in zugleich sind – scheuen Sie nicht davor zurück, sich bei diesem wichtigen Thema beraten zu lassen und gegebenenfalls Unterstützung zu holen.
  10. Wenn Sie sichergehen möchten, dass Ihnen den gewünschten Titel auch ja niemand “wegschnappt” können Sie einen sogenannten Titelschutz beantragen. Hierfür fallen jedoch Kosten an. In Österreich können Sie das beispielsweise über den Hauptverband des Österreichischen Buchhandels machen.

* Erste Recherchequelle dafür ist das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB), in dem Sie allerdings unangemeldet nicht ohne Weiteres stöbern können. Mit der Recherche im VLB wirbt zum Beispiel Buchhandel.de, das damit eine gute Alternative ist. Der Eintrag ins VLB ist allerdings nicht Pflicht. Gerade viele bei Amazon veröffentlichende Autoren verzichten darauf, deshalb gehört eine Suche bei diesem Anbieter unbedingt zu Ihren Vorab-Prüfungen.