Der Buchkern – Tipps & Tricks zur formalen Aufbereitung des Buchkerns 28. Oktober 2016 – Veröffentlicht in: Neuigkeiten – Tags: , , ,

Was Sie bei der Aufbereitung Ihres Buches beachten müssen und wie Sie das Lesevergnügen verbessern können!

Kennen Sie das? Manche Bücher lesen sich flüssig und bei anderen fühlt sich jede Seite wie ein schwerer Stein an. Das muss nicht unbedingt an einem schwergewichtigeren Inhalt liegen, sondern an einer leseunfreundlichen Aufbereitung. Hier spielen Kleinigkeiten wie die Auswahl von Schriftform und -größe, fehlerhafte Kapitel- bzw. Seitenzahlführung, aber vor allem störende Rechtschreibfehler und schlechte Bildqualität eine große Rolle.

Egal ob Sie noch nie umfangreiche Dokumente bearbeitet haben und Ihnen Textformatierungen gänzlich fremd sind, oder ob Sie versiert und mit dem Endergebnis zufrieden sind, sollten Sie diesen Ratgeber unbedingt lesen. Denn an die textliche Aufbereitung eines Buches sind ganz besondere Anforderungen gestellt. Das betrifft nicht nur die Angabe eines Impressums, die spezielle Seitennummerierung oder die ISBN-Nummer. „Schummeln“ (Absätze oder Seitenumbrüche mit „Enter“ einzufügen) sieht zwar auf den ersten Blick richtig aus, kann aber beim Druck zu verheerenden Ergebnissen führen. Zudem machen manuelle Eingriffe das Dokument beim kleinsten Änderungsprozess instabil und fehleranfällig. Dieser Leitfaden zeigt, wie die Formatierung automatisiert werden kann, um maßgebliche Änderungen (z. B. der Schriftart oder -größe) einfach über das gesamte Dokument durchzuführen.

Und vielleicht entdecken Sie ja auch Raffinessen wie schmückende große Anfangsbuchstaben als Auftakt für Ihre Kapitel.

Mit der folgenden Schritt-für-Schritt Anleitung von myMorawa können Sie nicht nur ein angenehmes Lesevergnügen kreieren, sondern sogar dem „Schwarz/Weiß“-Gedruckten eine persönliche Note verpassen. Beginnend mit Vorlagen in den gängigsten Formaten, über ausführliche Erklärungen zur Handhabung mit Word-Texteinstellung bis hin zu einer Checkliste, führt Sie dieser Ratgeber zur druck- und lesefreundlichen Fertigstellung des Buchkerns.

Es lohnt sich, viel Zeit zur textlichen Aufbereitung zu nehmen um kleine Fehler im Nachhinein zu vermeiden und Ihr Leben wesentlich zu erleichtern:

  • Die Aktivierung der Silbentrennung trennt Wörter am Zeilenende automatisch und verhindert das abgetrennte Wörter mitten im Fließtext erscheinen.
  • Das Formatieren von Überschriften übernimmt diese automatisch in das Inhaltsverzeichnis.
  • Das Einfügen von Seitenumbrüchen anstelle von „Enter“ stellt den Neuanfang eines Textes auf der nächsten Seite sicher, auch wenn Inhalte hinzugefügt, Schriftgrößen oder Seitenrahmen geändert werden.
  • Die Seiten bei einem umfangreichen Buch können mit schmäleren Seitenrändern, anderer Schriftart oder kleinerer Schriftgröße verringert werden.
  • Die Lesefreundlichkeit kann zusätzlich mit der Einrückung der ersten Zeilepositiv beeinflusst werden.
  • Die ersten und leeren Seiten dürfen bei einem Buch keine Seitenzahlen
  • Die Schriften müssen eingebettet werden, sofern keine druckgängige Schrift verwendet wird, da Druckmaschinen diese sonst nicht erkennen und von selbst auf einen Standard zurückgreifen würden.
  • Die Auflösung von Bildern sollte mindestens 300 dpi betragen, da unscharfe Fotos oder Grafiken unprofessionell aussehen.
  • Die vorhandene Rechtschreibprüfung sollte unbedingt genutzt und jeder Fehlermeldung nachgegangen werden, da diese den Lesefluss ins Stocken bringen kann und nicht zuletzt auf Desinteresse bzw. Schlampigkeit schließen lässt.

Ein Buch zu schreiben und es anschließend zu veröffentlichen, ist ein langer Prozess mit vielen Irritationsschleifen. Bevor Sie das Dokument in eine druckfähige PDF-Datei umwandeln, überprüfen Sie daher nochmals anhand der Checkliste, ob Sie alles bedacht haben.

Vor dem Druck des Buches wirft das myMorawa-Team noch einmal einen genauen Blick auf ISBN-Nummer, Impressum, Klappentext, Bildqualität, Seitennummerierung, Reihenfolge des Buchaufbaus und Inhaltverzeichnis.

Das myMorawa-Team prüft vor dem Druck alles im Detail und wirft einen groben Blick auf das Buchinnere, kann jedoch nicht auf persönliche „Eigenheiten“eingehen.