myMorawa | Tipp: „Du sollst Zeit haben“ und was Sie rechtlich berücksichtigen sollten 11. September 2017 – Veröffentlicht in: Neuigkeiten – Tags: , ,

Liebe Autorinnen und Autoren!

Sie haben sicher schon bemerkt, dass „Buch-Schreiben“ nicht nur Schreiben ist, sondern auch mit richtiger Arbeit, wichtigen Entscheidungen und vor allem viel Zeit verbunden ist.

Ihr Buch nimmt immer mehr Platz in Ihrem Leben ein. Es ist nun in einem Stadium, in dem Sie ihm kontinuierliche Zuwendung schenken, aber auch Pausen einlegen sollten.
Unser Tipp für Sie ist heute daher:

Legen Sie sich einen Plan zurecht. Unterteilen Sie Ihr Buch in überschaubare Häppchen und nehmen Sie sich pro Tag mindestens eine Stunde Zeit.

Seien Sie streng zu sich selbst und halten Sie ein was Sie sich vorgenommen haben. Aber belohnen Sie sich auch und nehmen Sie sich nach Tagen voller Arbeit eine bewusste Auszeit. Sagen Sie sich: „Heute lasse ich mein Buch einmal ruhen“ und Sie werden merken, diese Ruhephase ist notwendig damit Ihr Buch neue „Kraft und Nährstoffe aufnehmen“ kann.

rechtliche Tipps

Ihr Text wird immer ausgereifter, dichter und flüssiger. Vergessen Sie dabei nicht auf den rechtlichen Hintergrund.

Urheberrechte

Wollen Sie zum Beispiel eine Passage aus fremden Texten übernehmen, wenden Sie sich an den Verfasser (= Urheber) bzw. an den Verlag (= Herausgeber) des Textes.
Bewahren Sie die schriftlich (auch elektronisch) erhaltenen Genehmigungen für eine Veröffentlichung sicher auf, um sich vor eventuellen Klagen zu schützen.

Zitate

Auch beim Zitieren von berühmten Menschen müssen Sie die Quelle angeben.

Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun.
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin

„Es kommt also auf die Länge des Originaltextes und der Zitate an, wie häufig aus ein und demselben Werk zitiert wird“, Knoll, Sabine; Greisinger, Manfred: Buchschwanger. In 9 Monaten zum eigenen Buch-Baby, La Palma 2017

Wer sich unsicher ist, kann in jedem Fall eine Genehmigung des Verlages einholen, muss sich aber bewusst sein, dass  damit meist Kosten verbunden sind.

Fotorechte

  • Vorsicht ist bei Fotos geboten, die Sie im Internet finden. Diese stehen nicht zur freien Verfügung und könnten zu kostspieligen Komplikationen führen.
  • Auch mit Bildern „aus eigener Erzeugung“ sollten Sie vorsichtig sein. Grundsätzlich müssen die Menschen, die darauf abgebildet sind, ihr Einverständnis zur Nutzung gegeben haben. Bei Minderjährigen ist sogar die Zustimmung der Eltern zu holen.
  • Als Alternative können Sie mit professionellen Fotografen oder Bilddatenbanken arbeiten.

Schreib-Tipp

von Dr. Manfred Greisinger, Edition Stoareich, 23-facher Buchautor, Trainer, Coach und Buch-Projekt-Begleiter von bislang 20 verschiedenen myMorawa-Büchern

„Wenn Sie Texte von anderen – aus Büchern – übernehmen, so gehen Sie lieber auf Nummer Sicher – und holen Sie sich eine Genehmigung jenes Verlages ein. Lieber einmal zu oft gefragt und ein paar Euro für Rechte bezahlt als nachher auf Tausende Euro verklagt werden!“

Wir wünschen noch einen schönen Rest-Sommer!

Ihr myMorawa Team!

PS: Diese und viele andere Tipps erhalten Sie beim nächsten Seminar am 4. Oktober