Welcher Schriftsteller steckt in Ihnen? Eine einfache, typgerechte Anleitung zum Schreiben eines Buches! 16. November 2016 – Veröffentlicht in: Neuigkeiten – Tags: , ,

Teil 1 „Schreibtypen“

Jeder, der etwas zu sagen hat, kann ein Buch verfassen. Aller Anfang ist schwer, gar keine Frage. Deshalb sollten Sie sich fragen, welcher Typ Sie sind, bevor Sie beginnen, ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Wo liegen Ihre beruflichen bzw. privaten Stärken und Schwächen? Sind Sie gut organisiert, genau und zielorientiert; kreativ, etwas chaotisch … ­oder ein bisschen von beidem?

Der organisierte Typ

Sie zählen sich zu den gut organisierten Menschen, die formgetreu vorgehen und ein klares Ziel vor Augen haben? Ihr Tag ist dicht und effizient durchgeplant. Zufriedenheit steigt in Ihnen auf, wenn Sie das Gefühl haben, etwas geleistet zu haben.

Machen Sie sich Ihre Eigenschaften zu Nutze und bauen Sie sich ein Gerüst, an dem Sie festhalten können. Legen Sie sich Personen oder Ereignisse tabellarisch zurecht und erstellen Sie so den Rahmen für Ihre Geschichte.

personengeruest

ereignisse

Je mehr Sie hier in die Breite und in die Tiefe gehen, desto mehr Details sammeln Sie. Achten Sie darauf, ein einzelnes Detail besonders hervorzuheben. Bei Personen können Sie zum Beispiel ein prägnantes Äußeres, ein ungewöhnliches Hobby, ein einschneidendes Erlebnis in der Vergangenheit oder einen außerordentlich starken Wunsch besonders betonen und beschreiben.

Aufgrund der zeitlichen Komponente und der Protagonisten lassen sich Abhängigkeiten und Gemeinsamkeiten erkennen. Erstellen Sie nun eine Zeitschiene, auf der Sie sich die einzelnen Ereignisse von Anfang bis zum Ende einzeichnen, über die Sie schreiben möchten. Auf diese Art und Weise können Sie bereits die Kapitel Ihres Buches vorläufig festlegen.

Beginnen Sie nun mit den ersten Zeilen für Ihr erstes Kapitel. Wie so oft, ist aller Anfang schwer. Lassen Sie sich von anfänglichen Schreibblockaden jedoch nicht entmutigen. Schummeln Sie sich mit vagen Beschreibungen und möglichen Ideen darüber hinweg, und finden Sie sich einfach im nächsten Kapitel ein. Im Laufe des Schreibens wird es immer wieder zu den „Ach ja!“-Momenten kommen, die Ihnen die gewünschten Inhalte liefern. Dieses Kapitel könnte auch in Zusammenhang mit einem anderen gebracht werden, in dem eine Person näher beschrieben wird, die später zu einem Schlüsselereignis führt. Oder lässt sich eine Parallelgeschichte spinnen, zu der lediglich Details in andere Kapitel eingearbeitet werden könnten und die nicht unbedingt die Hauptgeschichte betreffen muss? Beenden Sie Ihr Werk, und Ihnen ist trotz intensiven Nachdenkens und Beratschlagens nichts eingefallen, dann überlegen Sie, ob das Kapitel tatsächlich so wichtig war.